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Surfspots Agadir–Essaouira: Level, Untergrund, Swell

Jeder benannte Surfspot zwischen Agadir und Essaouira – von Anchor Point über Tamri bis Imsouane und Sidi Kaouki, mit Level, Untergrund und Swell.

Von Tafukt Surf Aktualisiert 6 Min. Lesezeit

Zwischen Agadir und Essaouira liegt eine der dichtesten Spot-Ketten Marokkos: allein zwischen Agadir und Imsouane sind es über fünfzehn Breaks. Im Süden dominieren Rechts-Pointbreaks über Fels – Anchor Point, Killer Point, Boilers. In Imsouane läuft Magic Bay rund 800 Meter über Sand und ist für alle Level geeignet. Richtung Essaouira folgen sandige Beachbreaks wie Sidi Kaouki.

Painted houses and blue fishing boats on the beach at Taghazout
Painted houses and blue fishing boats on the beach at Taghazout — Heather Cowper / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Welche Surfspots liegen zwischen Agadir und Essaouira?

Die Küste zwischen Agadir und Essaouira verläuft grob von Süd nach Nord und liegt offen zum Nordwest-Swell des Atlantiks. Überall dort, wo eine Felszunge ins Meer ragt, wickelt sich die Dünung um das Kap und läuft als langer Rechtshänder in die Bucht dahinter. Deshalb sind fast alle bekannten Breaks der Region Rechts-Pointbreaks – Linkshänder sind hier die Ausnahme.

Dazwischen liegen Sandbuchten mit Beachbreaks. Die brechen kürzer und unregelmäßiger, laufen dafür schon bei kleinem Swell und sind für die ersten Wochen im Wasser die freundlichere Wahl. Allein zwischen Imsouane und Agadir sind es über fünfzehn Spots.

Alle benannten Breaks im Überblick

SpotAbschnittLevelUntergrundBester Swell
Anzadirekt nördlich von AgadirFortgeschritteneSand und Felsklein bis mittel, NW
Banana BeachAourir / TamraghtAnfängerSandklein bis mittel, NW–W
Banana PointTamraghtAnfänger–FortgeschritteneSand über Felsmittel, NW
Devil’s RockTamraghtFortgeschritteneFelsmittel bis groß, NW
Crocodileszwischen Tamraght und TaghazoutFortgeschritteneFelsmittel, NW
Panoramasüdlich von TaghazoutAnfänger–FortgeschritteneSand über Felsklein bis mittel, NW
Hash PointOrtsrand TaghazoutFortgeschritteneFelsmittel bis groß, NW
Anchor Pointnördlich von TaghazoutFortgeschrittene–ExpertenFelsgroß, NW
Mysterieszwischen Anchor und KillerFortgeschritteneFels / Riffmittel bis groß, NW
Killer Pointnördlich von TaghazoutFortgeschrittene–ExpertenFelsgroß, NW
La Sourcenördlich von TaghazoutFortgeschritteneFels / Riffmittel, NW
Draculasnördlich von TaghazoutExpertenflaches Riffgroß, NW
BoilersRichtung Cap GhirFortgeschrittene–ExpertenFels / Riffgroß, NW
Desert Pointnördlich von BoilersFortgeschrittene–ExpertenFelsgroß, NW
TamriPlage de TamriFortgeschritteneSandfängt auch kleinen Swell
Magic BayImsouane, Buchtalle LevelSandmittel bis groß, NW
Cathedral PointImsouane, AußenseiteFortgeschritteneFelsmittel bis groß, NW–W
Tafednazwischen Imsouane und EssaouiraAnfänger–FortgeschritteneSand und Felsgroß, NW
Cap Sim / Diabatsüdlich von EssaouiraFortgeschritteneSandmittel, NW–W
Sidi Kaoukisüdlich von EssaouiraFortgeschritteneSand, stellenweise Felsmittel, NW–W
Essaouira BayEssaouiraAnfängerSandgroß, W–NW

Die Angaben sind Richtwerte. Jeder Spot verschiebt sich mit Tide, Windrichtung und – an den Sandspots – mit der Sandbank des Tages.

Warum liegen bei Taghazout so viele Spots so eng beieinander?

Auf den ersten Kilometern nördlich von Agadir folgt Kap auf Kap: Banana Point und Devil’s Rock bei Tamraght, dann Panorama, Hash Point und Anchor Point rund um Taghazout, danach Mysteries, Killer Point, La Source und Draculas.

Anchor Point ist der bekannteste davon. Bei ordentlichem Nordwest-Swell läuft die Welle über mehrere hundert Meter am Fels entlang – und wird entsprechend schnell voll. Für Einsteiger sind in diesem Abschnitt vor allem Banana Beach und Panorama interessant. Die Felsspots weiter nördlich sind kraftvoller, der Ein- und Ausstieg über die Steine will geübt sein.

Was läuft zwischen Taghazout und Imsouane?

Nördlich von Taghazout wird die Küste leerer. Boilers und Desert Point brauchen Größe und laufen längst nicht an jedem Tag. Der Strand von Tamri dagegen ist der Swellmagnet der Region: Er fängt praktisch jede Dünung und arbeitet oft noch, wenn die Points flach liegen. Dafür bricht er kraftvoll, die Strömung ist spürbar und der Wind kommt hier häufig früher auf.

Was macht Magic Bay in Imsouane besonders?

Magic Bay ist ein rund 800 Meter langer Rechts-Pointbreak, der über weite Strecken über Sand bricht. Genau das erklärt den Ruf: Die Welle wird allmählich größer statt plötzlich steil, und der Untergrund verzeiht Fehler. Anfänger nehmen hier ihre erste grüne Welle mit, während erfahrene Surfer auf derselben Welle Turn an Turn reihen.

Auf der exponierten Seite der Landzunge liegt Cathedral Point. Der Spot bekommt den Swell ungefiltert, bricht über Fels und ist deutlich kraftvoller – die passende Alternative, wenn die Bucht zu voll oder zu klein ist. Imsouane selbst ist kein Surfresort, sondern ein Fischerdorf mit Hafen, in dem die Boote anlanden.

Welche Spots liegen zwischen Imsouane und Essaouira?

Dieser Abschnitt ist der ruhigste der ganzen Küste. Tafedna liegt in einer geschützten Bucht und braucht kräftigen Swell, damit überhaupt etwas ankommt. Weiter nördlich öffnen sich die langen Sandstrände um Cap Sim und Sidi Kaouki: sehr konstante Beachbreaks, aber fast immer windig, denn die kräftigen Nordwinde, die Essaouira zum Wind- und Kitesurfrevier gemacht haben, treffen auch die Wellenspots. Die Bucht von Essaouira selbst ist stark geschützt und meist klein – solide für die ersten Versuche. Von Imsouane sind es dorthin rund 90 Minuten.

Wann ist welcher Abschnitt am besten?

ZeitraumSwellWasserPasst gut zu
September–NovemberNW-Swell setzt ein und wird beständignoch sommerlich, sinkt langsamerste lange Tage an den Points
Dezember–Februargrößter und beständigster Swelletwa 17–20 °CAnchor Point, Killer Point, Cathedral Point; auch die vollste Zeit
März–Aprilweiter beständig, im Schnitt kleineretwa 17–20 °Clange Sessions in Magic Bay
Mai–Augustkleinster Swell des Jahresetwa 20–23 °CLernen, Beachbreaks, Tamri

Ein 3/2-Neoprenanzug deckt den Großteil des Jahres ab, im tiefsten Winter greifen manche zum 4/3.

Wie wählst du an einem Tag den richtigen Spot?

Die Spots verteilen sich über mehr als 150 Kilometer Küste, und der beste Break ist selten der vor der Tür – es ist der, der zu Swellrichtung, Größe, Tide und Wind des Tages passt. Morgens ist es meist am saubersten; ab Mittag baut sich auflandiger Wind auf, dann sind geschützte Buchten wie Imsouane oft die letzte brauchbare Option.

Ohne eigenes Fahrzeug kommst du mit Sammeltaxis zwischen den Orten voran – die günstigste Variante; ein eigens gebuchtes Taxi kostet spürbar mehr, ein Mietwagen am meisten, dafür bist du früh flexibel. Bei Taxis gilt: Preis vor der Abfahrt aushandeln.

Wo du weiterlesen kannst

Wenn du die Küste zum ersten Mal abfährst, hilft jemand, der weiß, welcher Spot heute läuft. Wir sind in Imsouane zu Hause: Surfstunden für den Einstieg oder gezieltes Coaching, Surfwochen mit sieben Nächten im Surfhaus – die Surf Development Week fährt die Spots die Küste hoch mit dem 4x4 ab –, Boards und Neoprenanzüge vom Softtop bis zum Performance-Shortboard sowie Aktivitäten für flache Nachmittage. Alles, was hier nicht pauschal zu beantworten ist, klären wir direkt bei der Anfrage per WhatsApp oder E-Mail.

Fragen & Antworten

Welcher Surfspot zwischen Agadir und Essaouira ist der beste für Anfänger?
Magic Bay in Imsouane gilt als einer der gutmütigsten Pointbreaks der Region, weil die Welle über weite Strecken über Sand bricht und langsam größer wird statt plötzlich steil zu werden. Auch Panorama südlich von Taghazout, Banana Beach bei Tamraght und die geschützte Bucht von Essaouira sind einsteigerfreundlich. Von Mai bis August ist der Swell am kleinsten und zum Lernen am angenehmsten.
Wo liegt Anchor Point und für wen ist der Spot geeignet?
Anchor Point liegt nördlich von Taghazout, gut eine Stunde nördlich von Agadir, und ist der bekannteste Break Marokkos. Es ist ein langer Rechts-Pointbreak über Fels, der bei ordentlichem Nordwest-Swell über mehrere hundert Meter läuft. Ein- und Ausstieg über die Steine sowie die Strömung entlang des Kaps setzen Erfahrung voraus, und an guten Tagen ist es dort voll.
Wann ist die beste Reisezeit zum Surfen in Marokko?
Der Nordwest-Swell aus dem Atlantik ist von September bis April am beständigsten. Dezember bis Februar bringt die größten Wellen und gleichzeitig die meisten Surfer im Wasser. Mai bis August ist die kleinste Zeit des Jahres und damit die beste Phase, um Surfen zu lernen.
Welchen Neoprenanzug brauche ich an dieser Küste?
Ein 3/2-Anzug deckt den Großteil des Jahres ab. Im Winter liegt die Wassertemperatur bei etwa 17–20 °C, im Sommer bei etwa 20–23 °C. Wer schnell friert, greift an kühlen Wintertagen zum 4/3; beide Stärken gibt es bei uns im Verleih in allen Größen.
Wie viele Surfspots gibt es rund um Imsouane?
Zwischen Imsouane und Agadir liegen über fünfzehn Surfspots, darunter Anchor Point bei Taghazout. Die Fahrt von Imsouane nach Agadir dauert rund zwei Stunden, nach Essaouira etwa 90 Minuten. In Imsouane selbst gibt es zwei sehr unterschiedliche Wellen: Magic Bay in der Bucht und Cathedral Point auf der exponierten Seite der Landzunge.
Muss ich für die Spots weiter oben an der Küste ein Auto mieten?
Nötig ist es nicht, aber es macht dich morgens flexibel, wenn der Wind noch steht. Ohne eigenes Fahrzeug kommst du mit Sammeltaxis zwischen den Orten voran, das ist die günstigste Variante; ein eigens gebuchtes Taxi kostet spürbar mehr. Handle den Preis in jedem Fall vor der Abfahrt aus. In unserer Surf Development Week fahren wir die Spots die Küste hoch mit dem 4x4 ab.

Was unsere Gäste sagen

Echte Bewertungen von Menschen, die mit uns in Imsouane gesurft sind.

“It was a hell of an experience .... loved it too much .. shout out to the brother Mohammed”
Othmane · Ukraine
“Une expérience incroyable ! Le surf camp est super bien organisé, avec une très bonne ambiance et une équipe vraiment accueillante. Les cours de surf étaient adaptés à mon niveau et les moniteurs étaient patients et professionnels. Le logement était agréable et l’ambiance entre les participants était géniale. Je recommande à 100 % !”
Clara · France

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