Was unterscheidet Privatkurs und Gruppenkurs konkret?
Beide Formate dauern zwei Stunden, beide beginnen mit einem Briefing am Strand, und beide werden von ISA-zertifizierten Coaches geführt, die selbst Wettkämpfe surfen — in Marokko und im Ausland.
Der Unterschied ist die Aufmerksamkeit pro Person. Im Gruppenkurs teilst du den Coach mit bis zu vier weiteren Leuten; mehr als fünf gehen bei uns grundsätzlich nicht gleichzeitig ins Wasser, egal wie voll die Bucht gerade ist. Im Privatcoaching gehört jede Welle dir, und die Videoanalyse ist fester Teil der Stunde: Du siehst hinterher, was dein Coach im Wasser gesehen hat.
Dazwischen liegt der Semi-Privatkurs für zwei bis drei Personen — das Format für Paare, Geschwister oder zwei Freundinnen auf ähnlichem Level. Kinder surfen ab sechs Jahren in einer eigenen Stunde von anderthalb Stunden.
Was kostet ein Privatkurs in Imsouane?
Zahlen nennen wir nicht im Journal, sondern in der Anfrage. Ein Preis, der irgendwo im Netz steht und nicht mehr stimmt, hilft bei der Planung niemandem. Schreib uns über WhatsApp oder per E-Mail — wir bestätigen Verfügbarkeit und Konditionen noch am selben Tag. Eine kleine Anzahlung sichert den Termin, der Rest wird bei der Ankunft beglichen.
Die Reihenfolge lässt sich trotzdem klar benennen: Pro Person ist der Gruppenkurs das günstigste Format, der Semi-Privatkurs liegt dazwischen, das Einzelcoaching ist das teuerste. Dafür bekommst du dort auch die meiste korrigierte Wasserzeit.
Was nicht extra dazukommt: Board und Neoprenanzug sind in allen Kursen enthalten. Wer eigenes Material dabeihat, surft damit.
Die Kursformate im Vergleich
| Format | Dauer | Personen | Videoanalyse | Relative Kosten pro Person |
|---|---|---|---|---|
| Gruppenkurs | 2 Stunden | bis 5 | nicht enthalten | am niedrigsten |
| Semi-Privat | 2 Stunden | 2–3 | nicht enthalten | mittel |
| Privatcoaching | 2 Stunden | 1 | ja, inklusive | am höchsten |
| Kinderkurs (ab 6 Jahren) | 1,5 Stunden | klären wir vorab | nicht enthalten | klären wir vorab |
Board und Neoprenanzug sind in jeder Zeile enthalten.
Für wen ist welches Format richtig?
Für die meisten Anfängerinnen und Anfänger reicht die Gruppe — und das liegt an der Welle. Magic Bay ist ein rund 800 Meter langer Rechtshänder, der über weite Strecken über Sand bricht und ungewöhnlich gutmütig läuft. Die Rides sind lang, und niemand muss sich um eine Riffkante sorgen. Cathedral Point auf der offenen Seite der Landzunge ist eine andere Geschichte: deutlich kräftiger und über Fels — kein Ort für den ersten Kurs.
Privat lohnt sich vor allem dann, wenn die Zeit knapp oder das Ziel sehr konkret ist.
| Deine Situation | Passt am besten |
|---|---|
| Zum ersten Mal auf dem Board, entspanntes Tempo, Leute kennenlernen | Gruppenkurs |
| Nur zwei oder drei Tage vor Ort und du willst stehen | Privatcoaching |
| Paar oder zwei Familienmitglieder auf ähnlichem Level | Semi-Privat |
| Du stehst, kommst aber nicht aus dem Weißwasser heraus | Privatcoaching |
| Unsicher im Wasser oder nach langer Pause zurück | Privatcoaching |
| Eine ganze Woche mit Struktur und festem Rhythmus | Surf Camp Week |
| Fortgeschritten, Turns, Gezeiten und Spot-Wissen | Surf Development Week |
Wie viel schneller geht es privat?
Ein seriöses Versprechen gibt es beim Surfen nicht — Bedingungen, Vorerfahrung und Kondition entscheiden mit. Der Mechanismus ist aber einfach: Im Einzelcoaching wird jede Welle kommentiert, ein schiefer Take-off wird korrigiert, bevor er sich einschleift, und im Video verstehst du den Unterschied zwischen dem, was sich richtig angefühlt hat, und dem, was tatsächlich passiert ist.
In der Gruppe passiert dasselbe, nur verteilt auf bis zu fünf Leute. Dafür surfst du mehr in deinem eigenen Rhythmus, hast Pausen zwischen den Versuchen — und lernst nebenbei die anderen kennen, mit denen du abends auf dem Dach isst.
Wann sollte die Stunde liegen?
Morgens ist es in Imsouane meist am saubersten; nach Mittag frischt häufig auflandiger Wind auf und macht die Welle unruhiger. Die genaue Uhrzeit hängt zusätzlich von den Gezeiten ab, deshalb legen wir sie vor Ort fest.
Übers Jahr betrachtet: Von September bis April ist der Nordwest-Swell am beständigsten, Dezember bis Februar bringt die größten Wellen und die meisten Leute — wer dann ein Einzelcoaching möchte, fragt besser früh an. Mai bis August ist die kleinste Zeit und genau deshalb die beste zum Lernen. Das Wasser liegt im Winter bei etwa 17 bis 20 Grad, im Sommer bei 20 bis 23 Grad; ein 3/2 deckt fast das ganze Jahr ab, im Winter geht auch ein 4/3.
Was sonst noch dazugehört
Wir coachen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch — du musst dich also nicht durch Fachbegriffe in einer Fremdsprache kämpfen. Das Surfhaus liegt etwa fünf Minuten vom Line-up entfernt, und Transfers ab Agadir (rund zwei Stunden) oder Marrakesch (rund vier Stunden) organisieren wir; schick uns dafür beim Buchen einfach deine Flugdaten.
Alles, was hier nicht steht — Zimmeraufteilung, Check-in-Zeiten, Ernährungswünsche, Stornofristen — bestätigen wir direkt bei der Buchung. Frag uns über die Kontaktseite, dann bekommst du eine verbindliche Antwort statt einer Schätzung.
Alle Kursformate mit Dauer und Ablauf findest du unter Surfkurse, die Sieben-Nächte-Pakete unter Surfwochen. Wenn du zwischen den Stunden auf eigene Faust raus willst, hilft der Verleih mit Boards und Neos. Und für die Nachmittage, an denen der Wind zu stark wird, gibt es Aktivitäten — marokkanischer Kochkurs, Sandboarding, Surf-Skate oder ein Ausflug ins Paradise Valley.