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Packliste Surfreise Marokko: die 4 vergessenen Dinge

Komplette Packliste für die Surfreise nach Imsouane: Kleidung, Neopren nach Jahreszeit, eigenes Board – und die vier Dinge, die fast alle vergessen.

Von Tafukt Surf Aktualisiert 5 Min. Lesezeit

Für eine Surfreise nach Imsouane reichen leichte Kleidung, hoher Sonnenschutz, ein Lycra, Flip-Flops, geschlossene Schuhe, eine kleine Reiseapotheke und Bargeld in Dirham. Board und Neopren brauchst du nicht einzupacken – beides ist in Kursen und Surfwochen enthalten und vor Ort leihbar. Am häufigsten vergessen werden Ohrstöpsel, eine warme Schicht für die kühlen Abende, ein wasserdichter Beutel für den nassen Neo und der Kleinkram fürs eigene Board.

Surfers riding a peeling right-hander at Anchor Point, Taghazout
Surfers riding a peeling right-hander at Anchor Point, Taghazout — Jarno Colijn / Unsplash

Was gehört auf die Packliste für eine Surfreise nach Marokko?

Imsouane liegt am Atlantik, nicht in den Tropen. Über dem Dorf steht die Sonne an rund 340 Tagen im Jahr, das Wasser bleibt trotzdem kühl, und ab Mittag frischt meist auflandiger Wind auf. Du packst also für zwei Temperaturen: sonnige Vormittage am Wasser und kühlere Abende oben auf dem Dach.

Das gehört in jeden Koffer:

  • Reisepass plus Kopie; die Einreisebestimmungen deines Landes rechtzeitig prüfen
  • eine Reiseversicherung, die Surfen einschließt – manche Policen führen es als Risikosport
  • Lycra oder Rashguard gegen Sonne und Scheuerstellen vom Board
  • zwei Garnituren Badesachen, weil eine selten über Nacht trocknet
  • wasserfeste Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor, dazu ein Zinkstick fürs Gesicht
  • Cap und Sonnenbrille für die windigen Nachmittage
  • Flip-Flops und ein Paar geschlossene Schuhe für Dorf, Hafen und Ausflüge
  • leichte, eher bedeckende Kleidung: Imsouane ist ein arbeitendes Fischerdorf
  • kleine Reiseapotheke mit Blasenpflastern, Desinfektionsmittel für Schnitte und Elektrolyten
  • Bargeld in Dirham – die Währung bekommst du in der Regel erst im Land

Beim Ladegerät kannst du dir Gewicht sparen: Marokko nutzt üblicherweise 220 V und die europäischen Steckertypen C und E. Deutsche und österreichische Stecker passen, britische und Schweizer Dreipolstecker brauchen einen Adapter.

Die vier Dinge, die fast alle vergessen

1. Ohrstöpsel. Kaltes Wasser und Wind sind über Jahre hinweg die Kombination, aus der das sogenannte Surfer’s Ear entsteht. Bei 17 bis 20 Grad Wassertemperatur im Winter und dem Wind, der fast täglich nach Mittag einsetzt, sind Surf-Ohrstöpsel das kleinste sinnvolle Teil im Gepäck. Sie wiegen praktisch nichts – und liegen trotzdem am häufigsten noch zu Hause.

2. Eine warme Schicht für abends. Wer für Marokko packt, denkt an Sonne. Am Atlantik kühlt es nach Sonnenuntergang spürbar ab, und gegessen wird bei uns gemeinsam auf dem Dach. Ein Hoodie oder Fleece, eine lange Hose und Socken entscheiden darüber, ob der Abend lang wird oder kurz.

3. Ein wasserdichter Beutel. Nach jeder Session ist irgendetwas nass und salzig. Ein Dry Bag oder auch nur ein stabiler Wetbag hält Neopren, Handtuch und Badesachen vom Rest des Gepäcks fern. Besonders praktisch an den Tagen, an denen wir mit dem 4x4 die Küste hochfahren – und auf dem Rückflug.

4. Der Kleinkram fürs eigene Board. Finnenschlüssel, Ersatzschrauben, eine Ersatzleash und Wachs in der passenden Temperaturklasse (im Winter eher „cool“, im Sommer „warm“). Verlass dich nicht darauf, dass du so etwas kurzfristig im Dorf bekommst. Wenn du bei uns leihst, entfällt dieser Punkt komplett.

Welchen Neoprenanzug brauche ich in Imsouane?

Ein 3/2 deckt den größten Teil des Jahres ab. Nur wer schnell friert oder mitten im Winter lange Doppelsessions plant, fährt mit einem 4/3 besser. Beides führen wir im Verleih in allen Größen, und in Surfstunden wie Surfwochen ist der Anzug enthalten.

ReisezeitWasser (ca.)NeoprenCharakter der Saison
Dezember–Februar17–20 °C3/2, wer schnell friert: 4/3größter und vollster Swell
März–April17–20 °C3/2noch konstante Nordwest-Swells
Mai–August20–23 °C3/2, oft reichen Shorty oder Lycrakleinste Wellen, beste Lernzeit
September–November20–23 °C, gegen November kühler3/2Swell wird ab September konstanter

Muss ich mein eigenes Surfboard mitnehmen?

Nein. Magic Bay ist ein rund 800 Meter langer Rechts-Pointbreak, der über weite Strecken über Sand läuft und ungewöhnlich viel verzeiht – die passenden Bretter dafür stehen bei uns, vom Softtop bis zum Performance-Shortboard. Cathedral Point auf der exponierten Seite der Landzunge ist kräftiger und bricht über Fels; wer dort surft, ist mit Booties entspannter unterwegs.

Beim eigenen Board rechnest du mit Sperrgepäck: Fast alle Airlines wollen das Boardbag vorher angemeldet haben, und was es kostet, hängt von Airline, Strecke, Länge des Bags und Buchungszeitpunkt ab. Frag das vor dem Flug direkt bei deiner Airline ab, statt dich auf Erfahrungswerte aus Foren zu verlassen. Für eine Woche ist Leihen in der Regel die günstigere und deutlich entspanntere Variante; wer länger bleibt oder ein sehr spezielles Brett fährt, bringt es mit.

AusrüstungIn Kurs und Surfwoche enthaltenIm VerleihSelbst mitbringen
Surfboard (Softtop bis Shortboard)jatage- oder wochenweiseoptional
Neopren 3/2 und 4/3, alle Größenjatage- oder wochenweiseoptional
Surf-Skatejaoptional
Lycra, Booties, Ohrstöpselja
Wachs, Finnenschlüssel, Ersatzleashnur beim eigenen Board
Sonnenschutz und Reiseapothekeja

Was brauche ich abseits vom Wasser?

Für Yoga auf dem Dach reicht bequeme Kleidung und eine warme Schicht für die frühen Morgen- und Sonnenuntergangssessions. Für den Hammam packst du Badesachen, Wechselwäsche und Flip-Flops ein. Beim Sandboarden sind geschlossene Schuhe und eine Sonnenbrille Gold wert, weil der Sand wirklich überall hinkommt. Für Surf-Skate genügen Sneaker – wer Helm und Schoner gewohnt ist, bringt sie am besten selbst mit. Ins Paradise Valley gehst du über Felsen: Schuhe mit Grip, Badesachen und ein schnell trocknendes Handtuch. Für den Souk in Agadir sind ein Stoffbeutel und kleine Scheine praktischer als alles andere.

Was du getrost zu Hause lassen kannst

Schwere Baumwollhandtücher (ein Mikrofaserhandtuch trocknet in einem Bruchteil der Zeit), ein zweites Board für eine einzige Woche, dicke Jacken – gegen den Nachmittagswind hilft winddicht mehr als dick – und die Hälfte der Abendgarderobe. Gegessen wird auf dem Dach, in dem, was du den Tag über anhattest.

Alles, was auf dieser Liste bewusst fehlt – Zimmerdetails, Ernährung und Allergien, Ankunftszeiten, Wäsche –, klären wir direkt mit dir, wenn du buchst: per WhatsApp oder E-Mail, Verfügbarkeit bestätigen wir am selben Tag.

Was am Ende in deinen Koffer muss, hängt vor allem davon ab, was du buchst. Bei den Surfstunden und in den Surfwochen sind Board und Neopren dabei, im Verleih bekommst du Bretter, Anzüge und Surf-Skates tage- oder wochenweise, und die Aktivitäten – Kochen mit Aïcha, Sandboarden, Paradise Valley, der Souk in Agadir – verraten dir, ob geschlossene Schuhe und ein zweites Handtuch mitkommen sollten.

Fragen & Antworten

Brauche ich einen eigenen Neoprenanzug?
Nein. In allen Surfstunden und Surfwochen ist der Neopren enthalten, und im Verleih führen wir 3/2 und 4/3 in allen Größen. Wenn du deinen eigenen Anzug lieber trägst, weil du die Passform kennst, bring ihn gern mit – er ist allerdings das schwerste und sperrigste Teil im Koffer.
Welchen Neopren brauche ich im Dezember oder Januar?
Im Winter liegt die Wassertemperatur bei etwa 17 bis 20 Grad, ein 3/2 reicht damit den meisten Surferinnen und Surfern aus. Wer schnell friert oder zwei Sessions am Tag plant, fühlt sich mit einem 4/3 wohler. Dezember bis Februar bringt außerdem den größten Swell und die vollsten Line-ups des Jahres.
Lohnt es sich, das eigene Surfboard nach Marokko mitzunehmen?
Für eine Woche meist nicht. Magic Bay ist ein rund 800 Meter langer Rechts-Pointbreak über Sand und ausgesprochen gutmütig, und unser Verleih reicht vom Softtop bis zum Performance-Shortboard. Ein Boardbag zählt bei fast allen Airlines als Sperrgepäck, muss vorher angemeldet werden und kostet je nach Airline, Strecke und Buchungszeitpunkt unterschiedlich viel – frag den Preis direkt bei deiner Airline ab.
Was ziehe ich im Dorf an?
Imsouane ist ein arbeitendes Fischerdorf mit einem Hafen, in dem die Boote anlanden, kein Ferienresort. Badesachen gehören an den Strand, im Dorf sind leichte, eher bedeckende Sachen angenehmer und werden als respektvoll wahrgenommen. Abends kühlt es am Atlantik spürbar ab, deshalb sind eine lange Hose und ein Pullover keine schlechte Idee.
Was brauche ich für den Hammam und die Yoga-Sessions auf dem Dach?
Für den traditionellen Hammam, der in der Surf & Yoga Week enthalten ist, packst du Badesachen, Wechselwäsche und Flip-Flops ein. Für Yoga auf dem Dach reicht bequeme Kleidung und eine warme Schicht für die Sessions am frühen Morgen oder zum Sonnenuntergang. Ob du eine eigene Matte brauchst, sagen wir dir direkt bei der Buchung.
Muss ich Bargeld mitbringen?
Der Dirham ist außerhalb Marokkos kaum zu bekommen, du besorgst ihn also in der Regel erst nach der Ankunft. In einem kleinen Fischerdorf ist Bargeld deutlich praktischer als die Karte, deshalb lohnt es sich, gleich in Agadir oder am Flughafen an Bargeld zu kommen. Wie viel du brauchst, hängt komplett von deinen Plänen ab – Beträge nennen wir dir bewusst nicht ins Blaue hinein.

Was unsere Gäste sagen

Echte Bewertungen von Menschen, die mit uns in Imsouane gesurft sind.

“It was a hell of an experience .... loved it too much .. shout out to the brother Mohammed”
Othmane · Ukraine
“Une expérience incroyable ! Le surf camp est super bien organisé, avec une très bonne ambiance et une équipe vraiment accueillante. Les cours de surf étaient adaptés à mon niveau et les moniteurs étaient patients et professionnels. Le logement était agréable et l’ambiance entre les participants était géniale. Je recommande à 100 % !”
Clara · France

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