← Alle Artikel

Vergleich

Surfkurs für Kinder in Marokko: Alter, Sicherheit, Monate

Surfkurse für Kinder ab sechs Jahren in Imsouane: Gruppengrößen von maximal fünf, ein sanfter Sandpoint und die besten Monate für Familien.

Von Tafukt Surf Aktualisiert 5 Min. Lesezeit

Bei Tafukt Surf lernen Kinder ab sechs Jahren surfen, in einer 1,5-stündigen Kinderstunde und in Gruppen von höchstens fünf Personen. Unser Hausbreak Magic Bay in Imsouane ist ein rund 800 Meter langer Rechts-Pointbreak über Sand, der lang und gleichmäßig abrollt. Für Familien passen Mai bis August am besten: kleinste Wellen, Wasser um 20 bis 23 Grad. Board und Neopren sind enthalten.

Aerial view of Imsouane bay and fishing village on the Atlantic coast
Aerial view of Imsouane bay and fishing village on the Atlantic coast — Louis Hansel / Unsplash

Ab welchem Alter kann mein Kind surfen lernen?

Unsere Kinderstunde beginnt mit sechs Jahren und dauert 1,5 Stunden. Sie ist bewusst kürzer als der Kurs für Erwachsene: Kinder kühlen im Wasser schneller aus und verlieren die Konzentration, lange bevor die Kraft nachlässt. Ältere Kinder und Jugendliche sind oft im regulären Gruppenkurs gut aufgehoben – zwei Stunden, höchstens fünf Personen, Eltern können mitpaddeln.

Ob ein Format passt, hängt am Ende weniger vom Geburtsjahr ab als davon, wie sicher sich ein Kind im Wasser bewegt. Schreibt uns vor der Buchung kurz, wie gut euer Kind schwimmt und ob es Wellen schon kennt. Wir sagen ehrlich, welche Stunde sinnvoll ist – und wenn gerade keine passt, sagen wir auch das.

Wie sicher ist die Welle in Imsouane für Kinder?

Magic Bay ist ein rund 800 Meter langer Rechts-Pointbreak, der über weite Strecken über Sand läuft. Genau das macht ihn ungewöhnlich gutmütig: kein Riff unter den Füßen, dazu eine Welle, die lang und gleichmäßig abrollt, statt hohl zu brechen. Kinder starten im Weißwasser im Stehbereich, auf weichen Softtop-Boards.

Cathedral Point auf der exponierten Seite der Landzunge ist das Gegenteil – kräftiger, und er bricht über Fels. Dorthin gehen Anfänger und Kinder nicht.

Zwei Dinge zählen im Alltag mehr als jede Beschreibung des Spots. Erstens die Gruppengröße: Im Wasser sind nie mehr als fünf Surfende gleichzeitig zusammen, betreut von ISA-zertifizierten Coaches, die selbst Wettkämpfe surfen. Zweitens der Wind: Vormittags ist das Wasser meist am saubersten, ab Mittag baut sich auflandiger Wind auf. Anfänger- und Kinderstunden legen wir deshalb bevorzugt in den Vormittag.

Welcher Kurs passt zu welchem Kind?

FormatDauerGruppengrößePasst fürEnthaltenRelative Kosten
Kinderstunde1,5 Std.max. 5Kinder ab 6, erste WellenSofttop, NeoprenNiedrig
Gruppenkurs2 Std.max. 5ältere Kinder, Jugendliche, ElternBoard, NeoprenAm niedrigsten
Semi-privat2 Std.2–3 PersonenGeschwister oder Elternteil mit KindBoard, NeoprenModerat
Privatcoaching2 Std.1:1zurückhaltende oder sehr ehrgeizige KinderBoard, Neopren, VideoanalyseAm höchsten

Board und Neopren sind in allen Stunden und in den Surfwochen enthalten: Neopren in 3/2 und 4/3 in allen Größen, Boards vom Softtop bis zum Performance-Shortboard. Wer eigenes Material lieber mitbringt, kann das tun. Preise bekommt ihr direkt bei der Anfrage, die Verfügbarkeit bestätigen wir am selben Tag.

Welche Monate eignen sich für Kinder am besten?

ZeitraumWellenWassertemperaturNeoprenFür Kinder
Mai–Augustam kleinsten im Jahrca. 20–23 °C3/2Beste Zeit für den ersten Kurs
September–NovemberNordwest-Swell wird konsistenterdazwischen3/2Gut, wenn das Kind schon steht
Dezember–Februargrößter Swell, vollste Monateca. 17–20 °C3/2, 4/3 für KälteempfindlicheNur bedingt, geschützte Tage nötig
März–AprilSwell lässt langsam nachca. 17–20 °C, steigend3/2Ruhiger als der Hochwinter, familientauglich

Kurz gesagt: Wer mit Kindern zum ersten Mal surft, kommt am besten zwischen Mai und August. Der Winter ist die spektakulärste Zeit an dieser Küste, aber nicht die einfachste für ein sechsjähriges Kind. Rund 340 Sonnentage im Jahr gelten für jede Zeile dieser Tabelle.

Wann sind wir nicht die richtige Wahl?

Unter sechs Jahren geben wir keine Stunden – da schicken wir euch lieber weg, als ein Kind ins Wasser zu stellen, für das der Kurs nicht gemacht ist.

Eine Betreuung außerhalb der Surfstunde gehört nicht zu unserem Angebot. Während der Session ist euer Kind beim Coach, davor und danach bei euch. Wer einen Kinderclub mit Ganztagsprogramm sucht, ist in einem großen Resort besser aufgehoben.

Die Surf Development Week ist ein Format ab Mittelstufe: Kleingruppen von maximal fünf, tägliche Videoanalyse, Spotsuche die Küste hinauf per 4x4, dazu Theorie zu Tiden und Line-up. Für Familien mit Anfängerkindern ist sie nicht gedacht.

Und von Dezember bis Februar ist der Swell am größten und am meisten los. Erfahrene Surfer lieben genau das; bei kleinen Anfängern kann es Tage geben, an denen weniger geht als geplant.

Was machen Familien zwischen den Sessions?

Das Surfhaus liegt etwa fünf Minuten vom Line-up entfernt, und es gibt Zimmer, die für gemeinsam reisende Familien passen. Aïcha, die Mutter von Mhend und Mohamed, backt morgens Brot und kocht Tajines, die stundenlang ziehen; gegessen wird abends zusammen auf der Dachterrasse, wo auch das Yoga stattfindet. Ein traditioneller Hammam ist möglich und in der Surf & Yoga Week enthalten.

Imsouane ist ein arbeitendes Fischerdorf mit Hafen, in dem die Boote anlanden – für Kinder oft genauso spannend wie der Surfkurs. Dazu kommen Sandboarding, Surf-Skate, ein marokkanischer Kochkurs, Paradise Valley und der Souk in Agadir. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch.

Anreise, Buchung und offene Fragen

Vom Flughafen Agadir Al Massira (AGA) sind es etwa zwei Stunden, von Marrakech rund vier; Essaouira liegt etwa 1,5 Stunden entfernt. Transfers organisieren wir – schickt uns bei der Buchung eure Flugdaten. Gebucht wird per WhatsApp oder E-Mail, eine kleine Anzahlung sichert die Woche, der Rest wird bei der Ankunft beglichen.

Alles, was von Familie zu Familie verschieden ist – Zimmeraufteilung, Ankunftszeiten, Essenswünsche, Preise –, klären wir lieber direkt als über eine Standardantwort auf der Website; schreibt uns dazu über die Kontaktseite. Details zu den einzelnen Stunden findet ihr unter Surfkurse, zu den Wochenpaketen unter Surfwochen, zu Boards und Neopren unter Verleih und zum Programm an Land unter Aktivitäten.

Fragen & Antworten

Ab welchem Alter nehmt ihr Kinder mit ins Wasser?
Unsere Kinderstunde beginnt mit sechs Jahren und dauert 1,5 Stunden. Für jüngere Kinder bieten wir keinen Kurs an. Ältere Kinder und Jugendliche können je nach Können auch am zweistündigen Gruppenkurs teilnehmen, oft gemeinsam mit den Eltern.
Wie viele Kinder sind in einer Gruppe?
Im Wasser sind nie mehr als fünf Surfende gleichzeitig in einer Gruppe – das gilt für Kinder wie für Erwachsene. Wer mehr Aufmerksamkeit möchte, nimmt die Semi-privat-Stunde für zwei bis drei Personen oder ein Privatcoaching eins zu eins mit Videoanalyse. Alle Coaches sind ISA-zertifiziert und surfen selbst Wettkämpfe.
Muss mein Kind schwimmen können?
Anfängerstunden finden im Weißwasser im Stehbereich statt, mit weichem Softtop-Board, Leash und Coach direkt daneben. Trotzdem sollte sich ein Kind im Wasser grundsätzlich wohlfühlen. Schreibt uns vor der Buchung kurz, wie sicher euer Kind schwimmt und welche Wassererfahrung es mitbringt – wir sagen euch dann ehrlich, ob und in welchem Format es passt.
Welche Monate sind für Familien mit Kindern am besten?
Mai bis August bringt die kleinsten Wellen des Jahres und damit die einfachsten Lernbedingungen, das Wasser liegt dann bei etwa 20 bis 23 Grad. Von September bis April ist der Nordwest-Swell konsistenter, zwischen Dezember und Februar am größten und am vollsten – spannend für erfahrene Surfer, anspruchsvoll für kleine Anfänger. März und April sind ein guter Kompromiss aus ruhigerem Betrieb und noch ordentlichen Wellen.
Können Eltern und Kinder zusammen Unterricht nehmen?
Ja. Der Gruppenkurs nimmt bis zu fünf Personen, die Semi-privat-Stunde zwei bis drei – beides funktioniert gut für ein Elternteil mit Kind oder für Geschwister. Wer eine ganze Woche bleibt, bekommt in der Surf Camp Week fünf begleitete Sessions, sieben Nächte im Surfhaus sowie Board und Neopren.
Was kostet ein Surfkurs für Kinder?
Konkrete Preise nennen wir direkt bei der Anfrage per WhatsApp oder E-Mail; die Verfügbarkeit bestätigen wir am selben Tag. Der Gruppenkurs ist das günstigste Format, das Privatcoaching das teuerste, die Semi-privat-Stunde liegt dazwischen. Board und Neopren sind in allen Stunden und Wochenpaketen enthalten, es fällt also keine zusätzliche Materialmiete an. Eine kleine Anzahlung sichert die Woche, der Rest wird bei der Ankunft beglichen.

Was unsere Gäste sagen

Echte Bewertungen von Menschen, die mit uns in Imsouane gesurft sind.

“It was a hell of an experience .... loved it too much .. shout out to the brother Mohammed”
Othmane · Ukraine
“Une expérience incroyable ! Le surf camp est super bien organisé, avec une très bonne ambiance et une équipe vraiment accueillante. Les cours de surf étaient adaptés à mon niveau et les moniteurs étaient patients et professionnels. Le logement était agréable et l’ambiance entre les participants était géniale. Je recommande à 100 % !”
Clara · France

Weiterlesen