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Surf und Yoga in Imsouane: So passt ein Tag zusammen

Surf am Morgen, Yoga auf dem Dach: Wie sich beide Pläne in der Surf & Yoga Week in Imsouane an Wind, Gezeiten und Swell ausrichten.

Von Tafukt Surf Aktualisiert 4 Min. Lesezeit

In unserer Surf & Yoga Week richtet sich der Tag nach dem Wind: In der Imsouane Bay ist das Wasser morgens meist am saubersten, deshalb liegt die Surfsession früh. Yoga findet auf dem Dach statt, meist dann, wenn nach Mittag der Onshore-Wind auffrischt. Die Woche umfasst sieben Nächte, fünf betreute Surfsessions und fünf Yogaeinheiten. Board und Neopren sind enthalten.

Aerial view of Imsouane bay and fishing village on the Atlantic coast
Aerial view of Imsouane bay and fishing village on the Atlantic coast — Louis Hansel / Unsplash

Wie fügen sich Surfen und Yoga in einen Tag?

Nicht die Uhr bestimmt den Ablauf, sondern Wind und Gezeiten. In der Imsouane Bay ist das Wasser morgens in der Regel am saubersten; nach Mittag frischt der Onshore-Wind auf und die Welle wird unruhig. Also liegt das Surfen früh, und Yoga bekommt die Tageshälfte, in der das Wasser ohnehin nachlässt. Beides konkurriert nicht um dieselbe Zeit – das ist der eigentliche Grund, warum die Kombination hier aufgeht.

TageszeitBedingungenWas in der Regel ansteht
Früher MorgenMeist glatt, kaum WindFrisch gebackenes Brot und Minztee, dann runter zum Spot – das Line-up liegt rund fünf Minuten vom Surfhaus
VormittagNoch sauber, die Tide entscheidet über den genauen EinstiegBetreute Surfsession, maximal fünf Personen pro Gruppe im Wasser
MittagOnshore-Wind baut sich aufEssen, Schatten, Pause – die ruhigste Phase des Tages
NachmittagWindig, oft zerfahrenYoga auf dem Dach, Hammam, Surf-Skate oder eine Aktivität
AbendSonnenuntergang und gemeinsames Essen auf dem Dach

Feste Uhrzeiten nennen wir bewusst nicht. Sie verschieben sich mit Tide und Swell, und der Plan für den nächsten Tag steht meist am Abend vorher.

Fünf Sessions, fünf Yogaeinheiten, sieben Nächte – wie geht das auf?

Die Surf & Yoga Week umfasst sieben Nächte im Surfhaus, fünf betreute Surfsessions und fünf Yogaeinheiten auf dem Dach, dazu einen traditionellen Hammam, Board und Neopren sowie die gemeinsamen Slow-Food-Abendessen.

Rechnerisch bleiben damit Tage ohne festes Programm – das ist Absicht. An- und Abreisetag brauchen Platz, und ein Tag ohne Session lässt Raum für eine Aktivität, für den Hafen oder schlicht fürs Dach. Wie die Einheiten konkret über die Woche liegen, planen wir vor Ort.

Welche Woche passt zu wem?

Surf Camp WeekSurf & Yoga WeekSurf Development Week
Für wenAnfänger bis FortgeschritteneWer surfen lernen oder verbessern will und einen ruhigen Nachmittag suchtFortgeschrittene und aufwärts
Dauer7 Nächte7 Nächte7 Nächte
Surfen5 betreute Sessions5 betreute SessionsCoaching in der Kleingruppe, tägliche Videoanalyse
YogaNein5 Einheiten auf dem DachNein
ExtrasBoard und NeoprenHammam, Slow-Food-Familienessen, Board und NeoprenSpotsuche die Küste hoch per 4x4, Theorie zu Tiden und Line-up
Gruppe im WasserMax. 5Max. 5Max. 5
Relative KostenAm niedrigstenHöher – enthält alles aus der Surf Camp Week plus Yoga und HammamHöher – Kleingruppe, Videoanalyse, 4x4

Genaue Preise nennen wir direkt auf Anfrage, damit sie zu Saison und Zimmer passen.

Wann sollte ich kommen?

Der Nordwest-Swell im Atlantik ist von September bis April am beständigsten. Dezember bis Februar liefert die größten Wellen und die vollsten Line-ups, Mai bis August den kleinsten Swell – und damit die beste Zeit zum Lernen. Wer eine ruhige Woche mit viel Wasserzeit und wenig Druck will, liegt im Sommer richtiger als im Hochwinter.

Wann sind wir nicht die richtige Wahl?

  • Wer ein Yoga-Retreat im engeren Sinn sucht – mehrere Klassen täglich, Schweigephasen, eine Ausbildung –, ist bei uns falsch. Yoga ergänzt hier das Surfen, nicht umgekehrt.
  • Wer jeden Tag zweimal ins Wasser und an Technik im Detail arbeiten will, ist mit der Surf Development Week besser bedient.
  • Wer Hotelbetrieb, Zimmerservice und Rückzug erwartet: Wir öffnen unser Haus, gegessen wird gemeinsam auf dem Dach.
  • Wer kräftige Wellen über Riff sucht: Cathedral Point auf der exponierten Seite der Landzunge bricht über Fels und ist deutlich fordernder als Magic Bay.

Wo wohnt und isst man?

Gäste wohnen im Surfhaus, rund fünf Minuten vom Line-up. Es gibt Zimmer, die für gemeinsam reisende Familien passen. Aïcha kocht: morgens frisches Brot, abends langsam geschmorte Tajines, dazwischen Minztee. Das Dach ist der Ort, an dem alles zusammenläuft – Yoga, Sonnenuntergang, Abendessen.

Details wie Zimmerbelegung, Anreisezeiten oder Ernährungswünsche bestätigen wir direkt bei der Buchung, damit nichts auf Verdacht geplant wird.

Wie wird gebucht?

Wir sind ein Familienbetrieb: die beiden surfenden Brüder Mhend und Mohamed und ihre Mutter Aïcha. Gebucht wird per WhatsApp oder E-Mail, die Verfügbarkeit bestätigen wir am selben Tag. Eine kleine Anzahlung sichert die Woche, der Rest wird bei der Ankunft beglichen. Den Transfer ab Agadir (rund zwei Stunden) oder Marrakesch (rund vier Stunden) organisieren wir – schick uns dafür deine Flugdaten. Vereinbare bei eigenen Fahrten den Preis vor der Abfahrt; er hängt von Uhrzeit, Gepäck und Saison ab.

Alle drei Wochen im Detail findest du unter Surfwochen. Wer nur einzelne Einheiten möchte, schaut zu den Surfstunden; Board, Neopren und Surf-Skate gibt es im Verleih, und was an den freien Nachmittagen möglich ist, steht bei den Aktivitäten.

Fragen & Antworten

Finden Surfen und Yoga am selben Tag statt?
Meistens ja, aber nicht zwingend an jedem der sieben Tage: Die Woche enthält fünf betreute Surfsessions und fünf Yogaeinheiten. Wie sie über die Woche verteilt liegen, hängt von Tide, Swell und Wind sowie von An- und Abreisetag ab. Den Plan stimmen wir vor Ort ab, in der Regel am Abend für den nächsten Tag.
Muss ich vorher schon gesurft haben?
Nein. Magic Bay ist ein langer, rechtsbrechender Pointbreak, der über weite Strecken über Sand läuft und deshalb als ungewöhnlich gutmütig gilt – die Welle eignet sich für Anfänger ebenso wie für erfahrene Surfer. Im Wasser sind die Gruppen auf fünf Personen begrenzt, unsere Coaches sind ISA-zertifiziert. Wer zum ersten Mal auf dem Board steht, kommt am besten zwischen Mai und August, wenn der Swell am kleinsten ist.
Brauche ich eigene Ausrüstung?
Board und Neopren sind in den Surfwochen und in allen Lessons enthalten. Wer lieber mit dem eigenen Material surft, kann es selbstverständlich mitbringen. Was genau für die Yogaeinheiten auf dem Dach bereitsteht, klären wir direkt bei der Buchung – frag einfach per WhatsApp oder E-Mail nach.
Wie warm ist das Wasser und welchen Neopren brauche ich?
Das Wasser liegt im Winter bei etwa 17–20 °C und im Sommer bei 20–23 °C. Ein 3/2-Neopren deckt den größten Teil des Jahres ab; im Verleih gibt es 3/2 und 4/3 in allen Größen. An Land ist es dank rund 340 Sonnentagen im Jahr meist deutlich wärmer als im Wasser.
Wie komme ich nach Imsouane?
Der nächste Flughafen ist Agadir Al Massira (AGA), von dort sind es rund zwei Stunden auf der Straße. Ab Marrakesch dauert die Fahrt etwa vier Stunden und ist entsprechend die teurere Variante, Essaouira liegt rund 1,5 Stunden nördlich. Wir organisieren den Transfer ab Agadir oder Marrakesch – schick uns bei der Buchung einfach deine Flugdaten.
Kann ich allein anreisen?
Ja, die meisten Gäste kommen allein. Zusammen kommt man auf dem Dach: Dort finden Yoga, der Sonnenuntergang und die gemeinsamen Abendessen statt. Wir sprechen Deutsch, Englisch, Französisch und Arabisch.

Was unsere Gäste sagen

Echte Bewertungen von Menschen, die mit uns in Imsouane gesurft sind.

“It was a hell of an experience .... loved it too much .. shout out to the brother Mohammed”
Othmane · Ukraine
“Une expérience incroyable ! Le surf camp est super bien organisé, avec une très bonne ambiance et une équipe vraiment accueillante. Les cours de surf étaient adaptés à mon niveau et les moniteurs étaient patients et professionnels. Le logement était agréable et l’ambiance entre les participants était géniale. Je recommande à 100 % !”
Clara · France

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