Wie fügen sich Surfen und Yoga in einen Tag?
Nicht die Uhr bestimmt den Ablauf, sondern Wind und Gezeiten. In der Imsouane Bay ist das Wasser morgens in der Regel am saubersten; nach Mittag frischt der Onshore-Wind auf und die Welle wird unruhig. Also liegt das Surfen früh, und Yoga bekommt die Tageshälfte, in der das Wasser ohnehin nachlässt. Beides konkurriert nicht um dieselbe Zeit – das ist der eigentliche Grund, warum die Kombination hier aufgeht.
| Tageszeit | Bedingungen | Was in der Regel ansteht |
|---|---|---|
| Früher Morgen | Meist glatt, kaum Wind | Frisch gebackenes Brot und Minztee, dann runter zum Spot – das Line-up liegt rund fünf Minuten vom Surfhaus |
| Vormittag | Noch sauber, die Tide entscheidet über den genauen Einstieg | Betreute Surfsession, maximal fünf Personen pro Gruppe im Wasser |
| Mittag | Onshore-Wind baut sich auf | Essen, Schatten, Pause – die ruhigste Phase des Tages |
| Nachmittag | Windig, oft zerfahren | Yoga auf dem Dach, Hammam, Surf-Skate oder eine Aktivität |
| Abend | – | Sonnenuntergang und gemeinsames Essen auf dem Dach |
Feste Uhrzeiten nennen wir bewusst nicht. Sie verschieben sich mit Tide und Swell, und der Plan für den nächsten Tag steht meist am Abend vorher.
Fünf Sessions, fünf Yogaeinheiten, sieben Nächte – wie geht das auf?
Die Surf & Yoga Week umfasst sieben Nächte im Surfhaus, fünf betreute Surfsessions und fünf Yogaeinheiten auf dem Dach, dazu einen traditionellen Hammam, Board und Neopren sowie die gemeinsamen Slow-Food-Abendessen.
Rechnerisch bleiben damit Tage ohne festes Programm – das ist Absicht. An- und Abreisetag brauchen Platz, und ein Tag ohne Session lässt Raum für eine Aktivität, für den Hafen oder schlicht fürs Dach. Wie die Einheiten konkret über die Woche liegen, planen wir vor Ort.
Welche Woche passt zu wem?
| Surf Camp Week | Surf & Yoga Week | Surf Development Week | |
|---|---|---|---|
| Für wen | Anfänger bis Fortgeschrittene | Wer surfen lernen oder verbessern will und einen ruhigen Nachmittag sucht | Fortgeschrittene und aufwärts |
| Dauer | 7 Nächte | 7 Nächte | 7 Nächte |
| Surfen | 5 betreute Sessions | 5 betreute Sessions | Coaching in der Kleingruppe, tägliche Videoanalyse |
| Yoga | Nein | 5 Einheiten auf dem Dach | Nein |
| Extras | Board und Neopren | Hammam, Slow-Food-Familienessen, Board und Neopren | Spotsuche die Küste hoch per 4x4, Theorie zu Tiden und Line-up |
| Gruppe im Wasser | Max. 5 | Max. 5 | Max. 5 |
| Relative Kosten | Am niedrigsten | Höher – enthält alles aus der Surf Camp Week plus Yoga und Hammam | Höher – Kleingruppe, Videoanalyse, 4x4 |
Genaue Preise nennen wir direkt auf Anfrage, damit sie zu Saison und Zimmer passen.
Wann sollte ich kommen?
Der Nordwest-Swell im Atlantik ist von September bis April am beständigsten. Dezember bis Februar liefert die größten Wellen und die vollsten Line-ups, Mai bis August den kleinsten Swell – und damit die beste Zeit zum Lernen. Wer eine ruhige Woche mit viel Wasserzeit und wenig Druck will, liegt im Sommer richtiger als im Hochwinter.
Wann sind wir nicht die richtige Wahl?
- Wer ein Yoga-Retreat im engeren Sinn sucht – mehrere Klassen täglich, Schweigephasen, eine Ausbildung –, ist bei uns falsch. Yoga ergänzt hier das Surfen, nicht umgekehrt.
- Wer jeden Tag zweimal ins Wasser und an Technik im Detail arbeiten will, ist mit der Surf Development Week besser bedient.
- Wer Hotelbetrieb, Zimmerservice und Rückzug erwartet: Wir öffnen unser Haus, gegessen wird gemeinsam auf dem Dach.
- Wer kräftige Wellen über Riff sucht: Cathedral Point auf der exponierten Seite der Landzunge bricht über Fels und ist deutlich fordernder als Magic Bay.
Wo wohnt und isst man?
Gäste wohnen im Surfhaus, rund fünf Minuten vom Line-up. Es gibt Zimmer, die für gemeinsam reisende Familien passen. Aïcha kocht: morgens frisches Brot, abends langsam geschmorte Tajines, dazwischen Minztee. Das Dach ist der Ort, an dem alles zusammenläuft – Yoga, Sonnenuntergang, Abendessen.
Details wie Zimmerbelegung, Anreisezeiten oder Ernährungswünsche bestätigen wir direkt bei der Buchung, damit nichts auf Verdacht geplant wird.
Wie wird gebucht?
Wir sind ein Familienbetrieb: die beiden surfenden Brüder Mhend und Mohamed und ihre Mutter Aïcha. Gebucht wird per WhatsApp oder E-Mail, die Verfügbarkeit bestätigen wir am selben Tag. Eine kleine Anzahlung sichert die Woche, der Rest wird bei der Ankunft beglichen. Den Transfer ab Agadir (rund zwei Stunden) oder Marrakesch (rund vier Stunden) organisieren wir – schick uns dafür deine Flugdaten. Vereinbare bei eigenen Fahrten den Preis vor der Abfahrt; er hängt von Uhrzeit, Gepäck und Saison ab.
Alle drei Wochen im Detail findest du unter Surfwochen. Wer nur einzelne Einheiten möchte, schaut zu den Surfstunden; Board, Neopren und Surf-Skate gibt es im Verleih, und was an den freien Nachmittagen möglich ist, steht bei den Aktivitäten.